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Apr

Leonberger Arbeitskreis für Soziale Marktwirtschaft und Sozialpolitik

750Milliarden €

EU-Hilfeprogramm

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Ein Hilspaket von 500-Milliarden Euro (deutsch-französiche Initiative), das seitens der EU-Kommission in enger Zusammenarbeit mit der EZB noch einmal um weitere 250-Milliarden-Euro auf insgesamt 750 Milliarden Euro aufgestockt werden soll, soll vor allem die südeuropäischen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, hier insbesondere Spanien, Italien und Portugal, nachhaltig unterstützen. Nachweislich haben diese Länder am meisten unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gelitten.
Dennoch ist dieses Vorhaben, das zugleich eine vollkommen neue, nunmehr um 180 Grad gedrehte Position der Bundesregierung offenbart, nicht gänzlich unumstritten. Erstens gibt es Kritik daran, dass der Großteil dieses Hilfspakets/ "Europäischen Wiederaufbaufonds" als Zuwendungen, sprich: als Schenkung erfolgt (vergl. etwa die Position der sog. "Sparsamen Vier"). Zweitens daran, dass die Kreditlaufzeiten für die restlichen Teile über einen jahrzehntelange Rückzahlungszeitraum konzipiert sind, so dass diese faktisch ebenfalls Schenkungen gleich kommen. Die dritte Kritiklinie weist auf einen - etwa gegenüber den Maastricht-Kriterien - fulminanten Tabubruch hin, denn faktisch wird mit den geplanten Maßnahmen der Eintritt in die Schuldenunion bzw. die Euro-Bonds vollzogen. Und die vierte Kritikposition fragt besorgt danach, wer im Endeffekt für dieser zunächst ja vollkommen ungedeckten 3/4 Billionen Schulden wird aufkommen müssen. Nahezu alle Finger weisen erstaunlicher Weise auf die deutschen Steuerzahler und - wie Anne Will in angenehmeren Zusammenhängen gendertechnisch korrekt zu betonen sucht - die deutschen Steuerzahlerinnen hin...

Publikationen

- Die Liste aller Veröffentlichungen einschl. von Seminarthemen und Power-Point-Präsentationen wird im Laufe des Juni 2020 auf meiner Seite hochgeladen -

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Zur Person

Jahrgang 1943, Wichtige Orte und Lebensstationen: Hagen/Westfalen - Kiel - Bochum - Bremen - Frankfurt/M - München - Bayer. Wald/Niederbayern - Leonberg/ Metropolregion Stuttgart. Die meisten Aktivjahre war ich Pendler. Meine Forschungsaufenthalte in Nanjing/ Volksrepublik China 2009/ 2010 zu empirischen Untersuchungen von weiblichen und männlichen Jungingenieuren in einem großen deutschen Konzern markieren eine der schönsten und interessantesten Zeiten in meiner beruflichen Karriere.

Fotografie – Going North

Die Stimmung des Nordens, in der alle Elemente so einmalig vereinigt sind, symbolilsiert das, wofür die modernen, aufgeklärten Sozialwissenschaften stehen sollten: Infolge einer kühlen, rationalen, vielfältigen, selbstkritischen, interdisziplinären und dialogbereiten Diagnostik mit dazu beizutragen, das Individuum der westlichen Aufklärung nachhaltig zu schützen und die allgemeinen Grundlagen der Humanität weiter zu entwickeln.

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